Über Eisberge im Sommer… Oder welche Glaubenssätze hast du?

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Angeregt durch einen Blog-Artikel von Uta Nimsgarn, Spezialistin zum Thema “Eine Liebes-Beziehung zu Geld”, möchte ich den Faden fortspinnen, den Uta begonnen hat…

Uta spricht davon, wie sehr wir a) von unserem Unterbewusstsein und b) von den Erfahrungen unserer Ahnen geprägt und beeinflusst sind.

Iceberg_(Work by Uwe Kils) www.ecoscope.com-iceberg

Zum Unterbewusstsein möchte ich erwähnen:

Unser Denken wird oft in Form eines Eisberges dargestellt. Das bewusste Denken (Tagesbewusstsein und Verstandesdenken) entspricht dem Teil des Eisbergs, das sich oberhalb des Wassers befindet. Der allergrößte Teil allerdings liegt unterhalb des Wasserspiegels und ist unsichtbar. Dieser ist vergleichbar mit unserem Unterbewussten (Traum-/Nachtbewusstsein und unbewusstes, nicht steuerbares Denken wie Glaubenssätze, Befürchtungen und Grundannahmen) – und der gute Eisberg wird WIE gesteuert? Nicht durch den Wind an der Oberfläche! Sondern durch die Meeresströmung!!!

Das heißt also, dass WIR und unser Denken über uns und die Welt zum Großteil (ca. vier Fünftel) von den uns unbewussten Glaubenssätzen, Grundannahmen und Identitäts-Gedanken wie ein Fähnlein im Wind dieser unterirdischen Strömung ausgesetzt sind und nur zu einem klitzekleinen Teil (ca. 20 %) vom bewussten Verstand geleitet werden!

Die moderne Hirnforschung zeigt das ganz deutlich, dass wir Menschen von Denkmustern regelmäßig und durchgängig gesteuert sind. Diese Steuerung zu durchbrechen ist nicht ganz einfach. Denn… und damit komme ich zu Punkt b) von oben:

Diese Muster haben wir uns nicht erst seit unserer Kindheit angeeignet, sondern so haben uns schon viele Generationen von Ahnen geprägt. Und zwar sehr nachhaltig und kollektiv! Unsere Ahnen haben also ganze Arbeit geleistet!

Nicht, dass sie das bewusst gemacht hätten; nein, überhaupt nicht. Sie haben “nur” ihre gemachten Erfahrungen durch Verletzungen, Misserfolge, Tiefschläge, Kriegserfahrungen, Todesängste und Machtmissbrauch im Laufe der vielen Jahrhunderte (oder sogar Jahrtausende) “gesammelt” und uns als Erbe mitgegeben. Brauchen wir uns da zu wundern, dass es uns so geht, wie es uns geht???

Und ganz nebenbei bemerkt:
Immer wieder erlebe ich auch genau dieses bei Aufstellungen. Unser “Feld” ist noch nicht befreit von diesen Denk- und Verhaltensmustern. Das Gute ist: wir arbeiten ja daran…  😉

Um bei Uta’s Blog-Artikel zu bleiben, dem Thema “Geld”:
Alle diese Erfahrungen mit Geld haben uns dahingehend geprägt, dass wir Geld als schmutzig, stinkend, machteinflößend und schlecht wahrnehmen – und als “Geld regiert die Welt”, “Bei Geld hört alle Freundschaft auf”, “Geld muss man sich hart erarbeiten, bekommt man nicht geschenkt”, “Schwarz-Geld” (= Geheimnis), “Wer zahlt, schafft an” usw. usf.

Woher kommt das?

Denn Geld ist doch “eigentlich” nur Gegenwert für Waren und Dienstleistungen und damit ganz neutral! Ich möchte das hier nun nicht zu weit ausführen… Doch die Institution Kirche hat einen maßgeblichen Anteil an dieser Negativ-Prägung. Ich sage nur: Inquisition, Glaubens-Kriege, Kreuzzüge… Durch den damit verbundenen Machtmissbrauch wurde auch “Reichtum” und “Geld/Gold” mit einem negativen Stempel versehen.

Wir sind alle schon soooo lange negativ zu dem Thema geprägt (und das ist global so, nicht nur in Deutschland), dass wir uns sehr schwer tun, diesen Kreislauf zu durchbrechen.

Wir könnten…

alles, was wir über unsere Ahnen über Geld “gelernt” und verinnerlicht haben, bildlich gesehen ablegen wie einen schweren Rucksack, uns immer wieder den wunderschönen Satz sagen oder denken (den ich besonders in Aufstellungen liebe) “Ich stehe nicht mehr zur Verfügung.” und uns der positiven Fülle in unserem Leben zuwenden, die IMMER da ist.

Ich hatte in den letzten Jahren immer wieder Aufstellungen mit dem Thema “Fülle annehmen”, “Negatives zum Geld bereinigen”  – wie zum Beispiel auch die Themen-Aufstellung  im Rahmen von Selbstständigkeit und Business, auch Sitzungen, wo Gelübde, vor allem auch Armuts-Gelübde (und dazu gehörige Glaubenssätze und Ängste) gelöst wurden, die – aus grauer Vorzeit kommend – in der Jetzt-Zeit noch aktiv waren! Das erklärt auch, warum wir oft Schwierigkeiten damit haben, Geld, Geschenke, Entgegenkommen oder auch Hilfe anzunehmen.

Anmerken möchte ich noch:
Wichtig ist, das Universelle Gesetz von “Geben und Nehmen in Ausgewogenheit” zu beachten, so dass keiner übervorteilt wird! Dazu demnächst mal mehr…

Um mal den Blick hin zur Fülle zu wenden:

Es gibt so viele Dinge, die NICHTS kosten!

Ein Lächeln, ein Spaziergang in der Natur, Baden im See, gute Gespräche mit Freunden und Partnern, die Leichtigkeit von Schmetterlingen und Libellen wahrnehmen und noch vieles mehr. Davon sind wir tagtäglich umgeben und können es genießen, wenn wir unseren Fokus darauf legen.

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So wie man ein Glas halb voll, halb leer oder zur Hälfte mit Wasser und der anderen Hälfte mit Luft gefüllt sehen kann. Alles eine Frage der Einstellung und Perspektive!  😉

Hast du mehr Ideen dazu? Schreibe sie doch in die Kommentar-Funktion und lass’ uns alle an deinen Gedanken teilhaben; danke!

 

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