Was uns das Wetter sagen will…

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Hallo Du,

ja, dieses Wetter… Es ist langsam zum Haare-Raufen… Der Frühling, der sich vor ein paar Tagen schon so angenehm gezeigt hat, ist wieder im scheinbar tiefen Winter verschwunden.

Wahrscheinlich heißt’s demnächst wieder:
Das Wetter ist nicht der Jahreszeit entsprechend, liegt soundsoviel Grad unter dem Durchschnitt. Bla bla bla…Und dann fangen die Interpretationen und Analysen an…

Es kommt gar keine Erderwärmung; die nächste Eiszeit kommt.
Oder: Es ist ein Zeichen, dass die Erderwärmung kommt; nur ein kurzes Tief, eine Schwankung, bevor das Thermometer wieder dauerhaft in die Höhe schießt.
Oder: Es kommt… Es wird so sein… Es ändert sich… Immer wieder Floskeln…

Wenn Du jetzt einmal das Wort „Wetter“ durch das Wort „Ich“ oder „Wir als Menschen“ ersetzt, wie sieht’s dann aus?

Dann sagen Andere zu Dir: DU bist viel zu viel so… viel zu wenig so… Alles ist „viel zu…“!

Doch STOPP! Stimmt das? Bist Du so? Zu viel, zu wenig? Das heißt, Du bist gar nicht richtig, so wie Du bist? Könnte das sein?

Wer sagt denn, WIE DU zu sein hast? Wer kann oder darf Dir das vorschreiben? Wer kennt Dich so gut wie Du Dich selbst? Wer ist jemals in Deinen Schuhen gelaufen?
Richtig, Du sagst es: niemand!

Also kann es auch niemand beurteilen. Oder wie dieses letzte Wort schon sagt: ein Urteil (über Dich) fällen. Das steht niemandem zu, wirklich keinem!

Und Du darfst sein wie das Wetter:
Mal Kapriolen schlagen, Dich mal etwas verstecken wie jetzt der Frühling, nochmal die alten, schon überwunden geglaubten Eigenschaften hervorholen wie jetzt der Winter. Mache es so, wie Du es für richtig, stimmig, passend hältst – und passe Dich nicht an! Das tut das Wetter auch nicht! Gottseidank! Es könnte gar keine Einigkeit darüber geben, wie es zu sein hätte…

Genauso wenig, wie Andere meinten, wie Du zu sein hättest!

Stell‘ Dir doch mal vor, Du würdest 20 verschiedene Menschen fragen, was sie für wichtig erachten, wie mensch – in dem Falle DU – zu sein hättest. Sie würden never ever auf einen gemeinsamen Nenner kommen! Du würdest 20 verschiedene Meinungen zu hören bekommen, wie Du sein solltest, auf was Du achten solltest, was Du hervorheben, was weglassen, was Du verbergen solltest.

Mit anderen Worten:

Sie würden letztendlich alle das Gleiche sagen:
ZEIGE DICH NICHT, SO WIE DU BIST!

 

Findest Du die Botschaft gut? Gefällt sie Dir? Ich glaube, eher nicht.
Mir jedenfalls gefällt sie ganz und gar nicht!

Ich möchte gesehen werden. Ganz einfach, weil ich auch so akzeptiert und respektiert werden möchte, wie ich bin. Und nicht, wie andere mich gerne hätten.
Angepasst habe ich mich lange genug. Du sicher auch, oder?

Na dann:
Leinen los! Lass‘ uns fröhlich auf den Meeren schippern und das Wetter so nehmen wie es ist – auch wenn’s mal ungemütlich wird.
Will sagen: Sei der Mensch, als der Du auf die Welt gekommen bist. Nicht mehr und nicht weniger. Das reicht. Reicht voll und ganz. Ehrlich!

 

photo (c) Seth Doyle_1458681708599-e0be9ce54707

 

P.S.:
Sehen kannst Du mich beim „Maria Magdalena Online Kongress“. Ich habe mich getraut…
Die Pforten für die Anmeldung, um alle Experten-Interviews (inklusive meinem „Hautnah-Gespräch“) als Video zu sehen, sind noch nicht geschlossen!
Alle Gespräche sind vom 5. bis 15. Mai kostenlos online anzusehen, ab 4. Mai auch käuflich zu erwerben. Der Muttertag lässt grüßen…  🙂

Hier geht’s zum Kongress…

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