Selbstsabotage – Ich doch nicht!!! Oder wie du deine Muster entlarvst…

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Hallo,

heute möchte ich mal dem Thema der Selbstsabotage widmen.

Ich finde, das ist ein äußerst wichtiges Thema, denn es ist immer da und trotzdem merken wir es meist nicht!
Denn es hat – im wahrsten Sinne des Wortes – etwas von einem Maulwurf-Dasein

Beim Recherchieren sind mir einige andere Worte begegnet, mit denen „Selbstsabotage“ auch bezeichnet wird:

  • Selbstverleugnung
  • Mindfuck
  • Selbstzerstörung

Unter „Selbstsabotage“ verstehe ich nichts anderes, als dass du dich selbst immer wieder unterschwellig von deinem eigenen Weg abbringst. Das gelingt dir durch:

  • Einschränkende Glaubenssätze
    „Gute Beziehungen gelingen mir einfach nie.“
    „Für gutes Geld muss ich ganz hart und viel arbeiten.“
    „Erfolg bekomme ich nur mit Geduld und Spucke.“
    „Immer wenn ich ein bisschen Geld auf der hohen Kante habe, kommt eine teure Reparatur – und dann ist es wieder weg.“
    „Immer wenn ich mich in einer großen Menschenmenge aufgehalten habe, bekomme ich eine Erkältung.“
  • Einschränkendes Selbstbild („Ich bin“-Sätze)
    „Ich bin immer diejenige, die zuletzt dran kommt.“
    „Ich bin einfach eine ungeduldige Person.“
    „Ich bin es nicht wert, dass eine tolle Frau/ein toller Mann sich mit mir einlassen möchte.“
    „Ich bin nicht reich, hatte noch nie viel Geld; das ist bei mir halt so.“
    „Ich bin es offensichtlich nicht wert, dass man gut mit mir umgeht.“
  • Einschränkende Erwartungshaltung = Befürchtung
    „Ich befürchte, dass mir mein Geld immer weiter durch die Finger rinnt und ich irgendwann arm wie eine Kirchenmaus sein könnte.“
    „Ich befürchte, dass ich demnächst auf einer Parkbank schlafen muss.“
    „Ich befürchte, dass der tolle Mann/die tolle Frau da drüber wieder mal kein Interesse an mir haben wird.“
    „Wenn es weiter so kalt bleibt, befürchte ich, dass ich auch krank werde.“
    „Ich befürchte, dass mir mein Chef nicht die verantwortungsvolle Aufgabe überträgt. Mein Kollege kann sich einfach besser darstellen, obwohl er weniger leistet, als ich.“

Kannst du mit diesen Beispiele etwas anfangen? Kennst du solche und ähnliche?
Wenn ja – womit ich mit ziemlich sicher bin – dann schreibe deine Favoriten gerne unten als Kommentar; ich freue mich!

Die Frage ist, lasse ich mich davon steuern wie der Eisberg von der Unterwasser-Strömung oder möchte ich meine Steuerung selbst übernehmen – und zwar nachhaltig? Im Prinzip verhält es sich mit diesen uns steuernden Mustern wie mit einer Fernsteuerung. Wir haben diese Reaktionsmuster in unserem System tief und fest, fast unverrückbar (aber nur fast!) hinterlegt. Ihr Ursprung liegt meist in der Kindheit, wo wir sie uns durch unangenehme Erfahrungen angeeignet haben: entweder, weil es uns selbst so geschehen ist oder weil wir sie in unserem Umfeld beobachteten, sie uns von den Eltern immer wieder genau SO vorgelebt wurden – und wir sie dann übernommen haben.

Woran erkennst du, dass du einem oder mehrerer Muster unterliegst?

Leider ist uns dies alles lange Zeit nicht bewusst (manchen übrigens nie!). Und deshalb kommen wir gar nicht erst auf die Idee, etwas verändern zu wollen. Erst durch die Bewusstwerdung, dass es solche Muster gibt – auch bei mir selbst – kann ich beginnen, ebensolche zu identifizieren. So können wir erkennen, dass wir es in der Hand haben, unsere Muster zu verändern!

Muster können wir dann erkennen, wenn sich immer wieder das, was wir erreichen wollen – was logisch auch machbar sein müsste – sich trotzdem nicht verwirklichen lässt. Wir treten sozusagen auf der Stelle – und zwar immer wieder. Egal, was wir alles versuchen, um vom Fleck zu kommen.

Du fragst dich jetzt vielleicht: „Was habe ich denn davon, wenn ich meine Muster, Glaubenssätze, Erwartungen und Befürchtungen, Identitätssätze und Gedanken über mein Selbstbild erkenne und auflöse?“

Ganz einfach:

Dann wirst DU der Bestimmer über DEIN LEBEN!

Du lässt dich nicht mal hierhin, mal dorthin schwemmen, wie es die unterirdische Strömung so will, sondern du nimmst selbst das Ruder in die Hand, ganz bewusst!
Du übernimmst die Verantwortung für dich…

Nun möchtest du sicher wissen, wie das geht?!  😉

Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten und Methoden (die hier nicht umfassend und vollständig wiedergegeben sein müssen):

  • Über NLP
  • Über Rituale/Energetisch
  • Über die Quantenheilung-/Matrix-Methode
  • Über EFT® (Energetische Psychologie / Klopfakupressur)
  • Über ILP® (Psychologisches Coaching)

Die Haupt-Methode, die ich dir dazu anbiete, ist die ILP-Sitzung. Die einschränkenden und begrenzenden Muster werden gegen neue, förderliche und unterstützende Muster ausgetauscht – und auch überprüft, ob der Austausch gelungen ist.

Du wunderst dich vielleicht, weil du sagst: „Ich hab doch schon so viel daran gearbeitet, und trotzdem taucht immer wieder was auf.“ Ja, das verstehe ich…

Ich nenne mich selbst Die ZwiebelSchälerin, weil ich das in Schichten sehe:
Du kommst zu bestimmten Zeiten an bestimmte Schichten; nämlich die, die gerade jetzt wichtig sind und „reif“ sind. Die kannst du auflösen bzw. austauschen. In einem anderen Zusammenhang taucht dann später vielleicht nochmal ein ähnlicher Glaubens-/Identitäts-Satz/Erwartungshaltung auf, der/die dann eine weitere Komponente mit beinhaltet. Dann hast du eine erneute Chance aus einem neuen Kontext heraus weiter an diesem Glaubenssatz-Gewirre zu arbeiten und zu entwirren und umzupolen.

Dazu habe ich noch ein weiteres Bild vor Augen:
Stell Dir vor, du bist wie ein Marmeladenglas. Auf dem Glas ist ein Aufkleber: „Erdbeer-Marmelade“. Im Glas ist ein püriertes Gemisch aus Blutwurst, Ketchup und Himbeeren drin. Es sieht vielleicht auf den ersten Blick aus wie Erdbeer-Marmelade, ist aber ganz was anderes. Unter dem „Erdbeer-Marmelade“-Aufkleber ist also ein anderer: „Blutwurst-Ketchup-Himbeer-Mischung“!
Und so verhält es sich auch mit dir und deinen Mustern: Du möchtest z.B. von Standort A nach Ziel B (= Etikett), kommst aber in XYZ an, weil deine inneren Muster und Strukturen, die nicht klar nach außen sichtbar und erkennbar sind (= Pseudo-Marmeladen-Gemisch), dich dahin führen. Denn im Pseudo-Gemisch ist die Information, der Befehl XYZ, drin! Und nur der zählt! Es ist eine unbewusste/unterbewusste Steuerung.

Also geht es darum, den inneren Befehl ‚Ziel XYZ‘ gegen den Befehl ‚Ziel B‘ auszutauschen. Erst dann funktioniert’s! Der innere Befehl, XYZ anzuvisieren, kann nur die Zielankunft in XYZ erreichen; B geht dann einfach nicht! Klare Sache – oder?
Übrigens auch ein Navi funktioniert so: nur das Ziel, das wirklich angesteuert wird, kannst du erreichen.  😉

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Neue Muster – anhand der obigen Beispiele – können lauten:

„Ich bin mir die wichtigste Person in meinem Leben.“
„Passende Partner/Innen ziehe ich mit Leichtigkeit an.“
„Ich ziehe die Fülle in mein Leben und genieße es.“
„Geduld ist eine meiner tollen Eigenschaften.“
„Ich leiste meinen Beitrag für die Welt; für mich ist immer gut gesorgt.“
„Meine Gesundheit verdanke ich gesunden Gedanken.“
uvm.

Die Vorgehensweise:
1. Schritt: Akzeptieren, dass du von solchen Mustern „unterirdisch“ gesteuert bist.
2. Schritt: Muster identifizieren.
3. Schritt: Muster verändern bzw. durch neue, unterstützende Muster ersetzen.
4. Schritt: Neue Muster LEBEN
5. Schritt: Glück * Liebe * Fülle * Erfolg

🙂  🙂  🙂

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