Hindernisse oder wie Leben gelingt

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Hallo mal wieder!

Wie komme ich nur auf diesen Titel mit den Hindernissen? Das klingt ja nicht so dolle… Ich weiß.

Und ich weiß auch, dass mensch gerade überall mit Hindernissen (oder auch scheinbaren Hindernissen) blockiert wird. Das ist echt nicht schön und kann keine/r brauchen!

Es wäre ja auch traumhaft genial, sich ein Ziel zu setzen, sich dann gemütlich auf den Weg zu machen – ganz nach seiner eigenen Art; die Einen langsam, gemütlich und mit Pausen, die Anderen ganz zielstrebig und zügig. Und dann kommt mensch von A nach B – und fertig. Nächstes Ziel.
Das wäre echt klasse, stimmt’s?  😉

Manchmal läuft’s auch so. Aber nicht immer.

Und ich verrate Dir was:

Je größer das Ziel, umso mehr Ruckeln und Sand im Getriebe.

 

Warum nur?

Es ist ein Phänomen, das wir alle kennen und das uns ständig begegnet – aber meistens unbewusst. Das heißt, wir nehmen es gar nicht richtig war, handeln aber danach. Wir lassen zu, dass uns dieses Phänomen unsichtbar steuert. Und dieses Phänomen ist in der Lage – stell‘ Dir das mal vor! – uns Steine vor die Füße zu legen! Das hat also echt viel Kraft und Macht. Ich denke, da stimmst Du mir zu, oder?
[Ich verrate Dir weiter unten, welches Phänomen ich meine…]

Ich persönlich versuche immer, das Positive zu sehen. Zum Beispiel so:

Aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du auch Häuser bauen und Brücken errichten.

 

Nur, wie findet mensch denn das Positive, das hinter den Hindernissen und Blockaden steckt? Das ist gar nicht so einfach, wenn man mittendrin im Schlamassel hängt und keine Perspektive hat, wie es weitergehen könnte.

 

Das kann also sein, dass Du gerade einen Hänger hast mit…

  • Deiner Beziehung: Dein/e Partner/in reagieren/agieren nicht so, wie Du es gerne hättest oder Dir vorstellst.
  • Deine Kinder machen einfach, was sie wollen – ohne Rücksicht auf Dich und Deine Bedürfnisse.
  • Deine Eltern erwarten, dass Du Dich ständig um sie kümmerst (obwohl Du schon ohne das genug an der Backe hast).
  • Dein/e Chef/in stellt immer neue Ansprüche an Dich: mehr dazulernen, schneller und fehlerfrei arbeiten etc.
  • Deine Kollegen sehen in Dir die große Hilfe und Unterstützung, um ihnen mit Rat UND TAT beiseite zu stehen – und ihnen bestenfalls Arbeit abzunehmen.
  • Deine Freunde/innen hätten gerne, dass Du permanent für Sie da bist, um ihnen Dein Ohr, Deine Aufmerksamkeit und Deine Unterstützung zu geben.
  • Und Dein Haustier ist vielleicht mal wieder krank und braucht auch Deine Pflege und Unterstützung

 

Was haben alle diese Punkte gemeinsam?

Sie kosten DEINE ZEIT! Und Deine Energie und Kraft. Denn es geht über einen gewissen Punkt hinaus. Es wird einfach zu viel.

Dass Du andere unterstützt, weiterhilfst, mit Rat und Tat zur Seite stehst, Gefälligkeiten zurück gibst, das ist alles total ok und ganz normal. Doch wenn es anfängt zu nerven, Dir nicht gut zu tun, Dich zu überfordern und zu überlasten, dann ist ein Punkt erreicht, wo etwas ganz gewaltig kippt!

Dann geht es darum, Grenzen zu setzen, die Reißleine zu zeihen, damit nicht DU kippst – und zwar umkippst.

 

Um für Dich zu klären, ob es soweit ist, kannst Du Dir folgende Fragen stellen:

  • Macht es mir noch Spaß und Freude, anderen diese Unterstützung zu geben? Oder sehe ich es nur als lästige Pflicht, der ich mich nicht entziehen kann?
  • Stehe ich morgens noch gerne auf? Freue ich mich auf den Tag?
  • Verursacht mir der nächste Arbeitstag / das Wochenende / ein bestimmtes anstehendes Ereignis Magendrücken?
  • Meide ich die Begegnung/das Telefonat mit Kollege X, Tante Y oder Freund/in Z, so gut es geht?

So hast Du einen Gradmesser, ob etwas noch akzeptabel für Dich ist oder schon in Schieflage geraten ist. Klare Grenzen setzen und auch mal liebevoll Nein sagen, ist das Geheimnis. Das steht Dir zu! Wirklich!

 

Wenn Dir das regelmäßig passiert und Du Sätze wie diese kennst:

  • „Das gehört sich doch so“
  • „Seine Eltern muss man doch unterstützen, wenn sie alt/krank sind“
  • „Jetzt ist halt gerade viel, da kann ich doch nicht nein sagen“
  • „Ich kann doch nicht nur an mich denken“
  • „Ich kann doch XYZ (meine Kinder, Mann, Freundin) nicht hängen lassen, auch wenn ich selbst gerade bis oben hin zu bin“
  • „Ich bin halt ein Familienmensch“
  • „Da habe ich doch schon immer mitgeholfen. Damit kann ich doch jetzt nicht einfach aufhören.“
  • „Ohne mich würde das nicht funktionieren und alles zusammenbrechen“

… dann merkst Du, dass Du nach einem bestimmten, immerwährenden Muster tickst. Diese Muster nennt man auch innere Überzeugungen. Sie bestehen aus Glaubensmustern, Erwartungshaltungen und Befürchtungen, die uns blockieren und behindern.

Sie hindern uns daran, unsere Ziele zu erreichen, also von A nach B zu kommen.
Sie bringen uns dazu, auf der Strecke aufzugeben, wenn es schwieriger wird.
Sie gaukeln uns etwas vor, um uns zum Aufgeben zu bringen.
Sie wollen erreichen, dass wir uns sicher fühlen. Sicherheit bedeutet in diesem Fall,  Liebe und Aufmerksamkeit zu erhalten und keinesfalls zu verlieren, aber auch Geld, Status, Bekanntheit sicherzustellen und keine Rückschritte zu machen.

Letztendlich machen sie uns alle eines:

A*N*G*S*T

 

Diese inneren Überzeugungen gaukeln uns eine (zukünftige) Realität vor, die uns Entscheidungen treffen lässt, die aus der unterschwelligen Angst heraus geboren werden. Die Angst, dass wir unsere Sicherheit verlieren. Denn für unser System bedeutet Sicherheit das immerwährende Gleiche und Bekannte, die Aufrechterhaltung des Status Quo.

Alles, was wir verändern wollen, lässt in unserem inneren System sämtliche verfügbaren Alarmglocken schrillen – mit der Absicht, dass wir es uns nochmal anders überlegen mögen – um NICHT die Veränderung herbeizuführen. Es könnte ja gefährlich sein!

Nun ist es ja so, dass schon Albert Einstein erkannt hatte:

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.

 

Das heißt, es geht darum, auf eine andere Ebene, auf eine neue Denkweise umzusteigen, die völlig anders ist als vorher! Es MUSS also zwingend etwas verändert (erst gedacht und dann getan) werden, wenn Du eine Veränderung erreichen willst.

Willst Du veränderte Verhaltensweisen bei Deinen Kindern, Eltern, PartnerIn, KollegIn, ChefIn oder FreundIn erreichen, dann geht es um etwas anders. Nämlich:
Zuallererst musst Du DICH ändern, Deine Verhaltensweisen, Deine Denke und Deine Inneren Muster – und zwar den Hebel umstellen von HINDERNIS und STILLSTAND auf VORWÄRTS und VERÄNDERUNG.

 

Wie Du das erreichen kannst?

  • Mal um die Ecke denken – ganz kreativ sein
  • Gewohnte Pfade verlassen  (wie ich es z.B. gerade in meiner 7-Tage-Challenge anrege)
  • An Deinen Inneren Mustern arbeiten – Bewusstmachung
  • Ganz konkret: Dich in Ruhe hinsetzen und in Dich hinein horchen. Frag Dich: Was haben mir meine Eltern/Großeltern immer gesagt? Welche Sätze haben ein „immer“ oder „nie“ drin? Alles auf einzelne Zettel aufschreiben. Und dann den positiven Gegen-Satz dazu ebenfalls aufschreiben und FÜHLEN. Das Papier mit dem alten Satz eventuell verbrennen…

 

Du möchtest lieber eine Abkürzung, weil Dir das zu lange dauert?
Dann habe ich auch was für Dich…

Meine zielführenden Coachings.
Wenn Du Interesse daran hast, kannst Du Dir schon mal vorbereitende Fragen stellen wie:
– Wo stehe ich jetzt gerade?
– Was möchte ich erreichen? Wo will ich hin?
– Warum habe ich es noch nicht erreicht? Was hindert mich?

Und dann sehen wir weiter…
Wenn Du das für Dich klar hast, dann haben wir nämlich eine super Basis, um ganz zügig los zu starten.
Wenn Du das noch nicht so benennen kannst, was schief läuft: auch kein Problem; das arbeiten wir heraus. Garantiert!

Ich sage also jetzt nicht zum Abschied: Bleib‘ wie Du bist!
Sondern: Sei, wie Du werden willst!

In diesem Sinne wünsche ich Dir von Herzen ein gutes Muster-Aufspüren und -Verändern! Du weißt ja, wie Du mich findest…   <3

 

© Twinlili / PIXELIO

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